Im Alltag zeigt die CasiOak ihre Stärken: Sie ist leicht, dünn und sitzt bequem am Handgelenk. Mit 51 g spürt man sie kaum, und das schlanke Profil von 11,8 mm macht sie zu einer der wenigen G-Shocks, die problemlos unter einem Hemdärmel verschwinden. Die kompakten Maße (45,4 mm Durchmesser, 48,5 mm Lug-to-Lug) lassen die Uhr am Handgelenk kleiner wirken, als die nackten Zahlen vermuten lassen, laut Quill & Pad trägt sie sich überraschend kompakt.
Die Bedienung der Drücker ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Laut Decaf Journal sind die Knöpfe versenkt und erfordern deutlichen Druck, was im Alltag manchmal nervt, wenn man schnell einen Timer starten oder die Beleuchtung aktivieren will. Die Drücker sind bewusst so gestaltet, um versehentliches Drücken zu vermeiden, aber das geht zulasten der Bedienfreundlichkeit.
Die Lesbarkeit der digitalen Anzeige ist ein weiterer Schwachpunkt: In Innenräumen oder bei schwachem Licht ist die kleine Anzeige schwer zu erkennen, besonders bei Modellen mit negativem Display. Die analogen Zeiger sind hingegen gut ablesbar, und die Doppel-LED-Beleuchtung hilft bei Dunkelheit, allerdings muss man dafür den Drücker betätigen, was wegen der harten Drücker nicht immer bequem ist.
Robustheit ist kein Thema: Die GA-2100 ist ein G-Shock, und das bedeutet Stoßfestigkeit und 200 m Wasserdichtigkeit. Sie übersteht problemlos Regen, Händewaschen, Schwimmen und Schnorcheln. Laut Worn & Wound wirkt die Uhr wie aus einem Guss, was zur Robustheit beiträgt, Gehäuse, Lünette und Band scheinen eher ein einziges Objekt zu sein als eine Ansammlung von Teilen.
Ein kleines Detail, das Decaf Journal erwähnt: Die Kante des Gehäuses kann beim Beugen des Handgelenks nach oben gegen die Hand stoßen. Das ist kein Dealbreaker, aber ein Punkt, den man bei längerer Tragezeit bemerkt.