Im Alltag trägt sich der DW-5000R wie jeder andere quadratische G-Shock. Das Armband ist weich genug, um nicht zu scheuern, und die Uhr sitzt flach am Handgelenk. Die Knöpfe sind gut erreichbar, das Display ist auch bei seitlichem Blickwinkel ablesbar. Wer schon mal einen DW-5600 oder GWM-5610 getragen hat, kennt das Tragegefühl.
Die Ablesbarkeit ist bei Tageslicht hervorragend. Die LCD-Segmente sind groß und kontrastreich, die Zahlen klar. Bei Dunkelheit muss das LED-Backlight ran, und das ist der Moment, in dem man merkt, dass 1983 lange her ist. Das bernsteinfarbene Licht ist funktional, aber nicht hell genug, um das Display auf einen Blick zu erfassen. Man muss kurz hinschauen, um die Uhrzeit zu lesen. Moderne G-Shocks mit Super Illuminator sind hier deutlich besser.
Der Batteriewechsel ist ein Faktor, den man nicht unterschätzen sollte. Alle zwei bis drei Jahre muss die Uhr geöffnet werden. Wer das selbst macht, zahlt ein paar Euro für die Batterie. Wer zum Uhrmacher geht, zahlt 10 bis 20 Euro. Das ist nicht die Welt, aber es ist ein Aufwand, den Solar-Modelle nicht haben. Und es bedeutet, dass die Uhr irgendwann auch mal ein paar Tage stillsteht, wenn man den Wechsel vergisst.