Symbolbild (watches) zur Meldung: Breguet Marine 5517 und Chronographe 5527: Zwölf neue Zifferblätter
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Breguet Marine 5517 und Chronographe 5527: Zwölf neue Zifferblätter

Breguet frischt die Marine 5517 und Chronographe 5527 mit zwölf neuen Zifferblattvarianten und Breguet-Ziffern auf, Gehäuse und Preisspannen im Überblick.

Kirill
Beitrag von
Aktualisiert am
25.09.2026
Veröffentlicht am
25.09.2026

Inhaltsverzeichnis4
  1. 1Die Kernfakten auf einen Blick
  2. 2Werk, Zifferblatt und Armbänder
  3. 3Preise und Verfügbarkeit
  4. 4FAQ: Häufig gestellte Fragen

Breguet hat der Marine-Kollektion ein neues Gesicht gegeben. Die Marine 5517 (Zeit und Datum) und die Marine Chronographe 5527 bekommen zwölf neue Zifferblatt- und Materialvarianten, verteilt auf sechs Modelle.

Der auffälligste Unterschied sitzt direkt auf dem Zifferblatt: Die bisherigen römischen Ziffern weichen applizierten Breguet-Ziffern auf einem glatten Zifferblattring, umgeben von einer Punkt-Minuterie mit Leuchtmasse an den Fünf-Minuten-Markierungen. Das Gehäuse selbst bleibt unangetastet, es ist die dritte Marine-Generation, die hier ein sportlicheres, klareres Gesicht bekommt.

Werk, Zifferblatt und Armbänder

Unter dem Zifferblatt der Chronographe 5527 arbeitet weiterhin das Kaliber 582QA, ein Flyback-Chronographenwerk mit 48 Stunden Gangreserve. Die 5517 behält ihr bisheriges Werk, beide Uhren zeigen es durch einen Saphirboden mit vergoldetem Rotor im Ruder-Design.

Jedes Zifferblatt ist von Hand mit dem Guilloche-Muster Quai de l'Horloge dekoriert, bevor die Farbverläufe aufgebracht werden. Das sorgt für Lichtreflexe, die sich je nach Blickwinkel ändern, statt eines flachen Einheitstons.

Neu sind farblich abgestimmte Kautschukarmbänder für jedes Zifferblatt. Wer lieber Metall am Handgelenk trägt, bekommt ein dreigliedriges Armband im selben Material wie das Gehäuse, dank des zentralen Bandanstoßmoduls lässt sich zwischen beiden Varianten wechseln.

Preise und Verfügbarkeit

Bei den Preisen zeigt sich die klassische Materialstaffelung. Die Marine 5517 startet in Titan mit Kautschukband bei rund 26.400 US-Dollar, die Gold-Versionen liegen je nach Armband zwischen etwa 48.900 und 80.300 US-Dollar.

Die Chronographe 5527 beginnt in Titan bei rund 33.000 US-Dollar, die Goldvarianten reichen bis knapp 94.000 US-Dollar. Das ist deutlich mehr als ein Sportuhren-Einstieg wie die Seiko SSB453P1, aber auch klar unter dem, was Fünfstellig-Luxusmarken für vergleichbar aufwendige Manufakturarbeit aufrufen.

Wer sich preislich eher zwischen soliden Alltagsuhren orientiert, findet in unserem Vergleich der besten Uhren unter 600 Euro eine ganz andere Liga, aber genau diese Spanne macht deutlich, wo Breguet die Marine positioniert: zwischen Sportuhr und Manufaktur-Statement, nicht als Massenware.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Die 5517 zeigt nur Zeit und Datum und ist mit 40 mm x 11,5 mm die kompaktere der beiden Uhren. Die 5527 ist ein Flyback-Chronograph mit Stoppfunktion, angetrieben vom Kaliber 582QA, und mit 42,3 mm x 13,9 mm spürbar größer und dicker am Handgelenk.

Breguet nennt in der Ankündigung keinen konkreten Wasserdichtigkeitswert für diese neuen Varianten. Ohne eine belastbare Meter- oder Bar-Angabe des Herstellers lässt sich seriös weder Schwimmen noch Tauchen empfehlen, dafür braucht es die offizielle Spezifikation.

Ja, alle sechs neuen Modelle sind wahlweise mit einem dreigliedrigen Metallarmband im jeweiligen Gehäusematerial erhältlich, also Titan, Weißgold oder Rotgold. Das zentrale Bandanstoßmodul der Marine-Reihe erlaubt den Wechsel zwischen Kautschuk und Metall am selben Gehäuse.

Ob die bisherigen Versionen mit römischen Ziffern parallel weitergeführt werden oder komplett aus dem Katalog verschwinden, hat Breguet in der Ankündigung nicht mitgeteilt. Das bleibt derzeit offen und lässt sich nur beim Händler oder direkt bei der Marke klären.